Machs dir nicht so schwer -Es darf leicht sein-

Machs dir nicht so schwer -Es darf leicht sein-

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In einem anderen Artikel hatte ich bereits beleuchtet was Worte Negatives bewirken können. Heute möchte ich mit euch schauen was Worte alles wundervolles hervorrufen können.

Sagen wir du sagst deinem Kind, dass du es liebst. Was passiert in dir? Also bei mir ist es so, dass mein Herz aufgeht, ich mich warm, freudig und einfach beseelt fühle. Nur durch eben diese Worte, natürlich verbunden mit dem Gefühl.

Denn wie ich ja schon geschrieben hatte, Worte rufen Gedanken, diese wiederum Gefühle hervor. Du denkst, du redest, du fühlst, du tust etwas. Das ist der Kreislauf.

Angenommen dir wächst gerade alles über den Kopf. Irgendwie funktioniert nichts wie du willst der Tag ist doof und sowieso und überhaupt ist gerade alles Mist. Kann ja durchaus vorkommen. Ein Weg dich wieder runter zu bringen ist mit Hilfe des Mantras ‚So Hum‘ . So hum ist Sanskrit und bedeutet so viel wie Ich bin. Also ich bin gut. Ich bin ich. Ich bin gut, wie ich bin. Es verbindet dich wieder mit dir. Mit deiner Essenz.

Du kannst das Mantra laut sagen oder auch einfach denken. Atme ein und denke oder sage ‚So‘ . Atme aus und denke oder sage ‚Hum‘ .

Allein die Tatsache, dass du jetzt nicht deinen wildesten Vorstellungen und Gedanken hinterer jagst, sondern dich konzentrierst auf die Worte ‚So Hum‘ , beruhigt deine Gedanken. Du kannst wieder durchatmen und hast die Chance jetzt neu zu überlegen. Vielleicht ist alles gar nicht so schlimm. Vielleicht hast du jetzt eine Idee wie du weiter kommst. Der Raum für Neues ist wieder geöffnet, weil du nicht in deinen Gedankenschleifen festhängst, sondern einfach kurz mal inne gehalten und gestoppt hast.

Wenn Sanskrit nicht so dein Ding ist, versuche es mit ‚Ich bin‘. Geht auch.

Du kannst das einfach so lange machen wie dir danach ist. Vielleicht bis du merkst, dass du ruhiger wirst.

Übrigens, falls du gerade frisch Mama bist und dein Baby und dich zugleich zugleich beruhigen möchtest, versuche es mit ‚Om‘ mit schön langgezogenenem ‚Mmmmmmmmmm‘. Das gibt eine wohlige Vibration in deinem Körper und deiner Stimme. Dies beruhigt dich und dein Kind. Damit empfinde ich es als absolute Alternative zum ewigen ‚Schhhhhhhhhhhhhhh‘. Übrigens hatte ich mir deswegen extra einen Babyshusher angeschafft. Ein kleines Gerät, das die ganze Zeit ‚Schhhhhhhhhh‘ von sich gibt. -Hat bei meiner Maus allerdings nichts gebracht. ‚Ommmmmmm‘ hingegen war echt hilfreich für uns beide. Manchmal verwende ich es sogar jetzt noch zur allgemeinen Beruhigung.

Wenn du ein Mantra alleine für dich beim Meditieren verwendest, kann es auch hilfreich sein, eine Malakette zu verwenden. Sie hat traditionell 108 Perlen plus eine Guruperle, die nicht mitzählt. Ich möchte hier nicht näher auf die Bedeutung der Malakette eingehen. Die Kette sorgt jedenfalls dafür, dass du dich zusätzlich zu den Worten auch noch auf die einzelnen Perlen konzentrierst. Denn mit jeder Perle, die durch deine Hand gleitet wiederholst du das Mantra. Du bist also mit deinem Geist beschäftigt die Worte zu sprechen und zusätzlich mit deinen Händen.

Eine weitere Möglichkeit ist das schöne und einfache Mantra

‚Danke danke danke‘

Dankbarkeit löst automatisch positive Gefühle aus. Einatmen. ‚Danke danke danke‘. Ausatmen. Auch wenn du gerade subjektiv für nichts dankbar zu sein scheinst. Wenn du das Mantra aufsagst oder denkst fällt dir sicher beizeiten etwas ein wofür du tatsächlich dankbar bist.

Diese Methode bringt dich ins Hier und Jetzt. Denn du atmest und durchbrichst deine Gedankenschleifen.

Jetzt denkst du dir vielleicht. Hm. Das kann doch nicht so einfach gehen. Und doch…

Ja. Es ist so leicht.

Wenn dir das schwer fällt zu glauben empfehle ich dir, dir erstmal selbst zu erlauben, dass es so leicht sein kann. Vielleicht schwirrt bei dir der Glaubenssatz im Kopf, dass du hart arbeiten musst, um etwas zu erreichen oder vielleicht dass es schwer sein muss, sonst bringt es eh nix. Dann sage dir selbst: Ich erlaube mir, dass es so leicht ist.

Ich weiß das klingt etwas merkwürdig, doch das Ding ist, wenn du dir das oft genug sagst glaubst du es irgendwann, obwohl du dachtest du glaubst das nie. Das ist nämlich eine positive Affirmation. Eine sanfte Umprogrammierung. Sozusagen eine freundliche Gehirnwäsche.

Leider funktioniert das nämlich auch andersherum. Wenn du dir lange genug – natürlich meist unbewusst – gesagt hast, dass du nicht gut genug bist, glaubst du auch das. Und eben genau das gilt es zu verändern. Positive Affirmationen sind eine Möglichkeit. Besonders wirkungsvoll für dein Unterbewusstsein ist es auch, den Satz aufzuschreiben. Versuchs einfach mal. Du schreibst also auf ein Blatt Papier „Ich erlaube mir, dass es so leicht ist“. Effektiv ist auch, sich den Satz vor dem Spiegel beim Blick in die eigenen Augen zu sagen. Auch die Mantren kannst du dir natürlich aufschreiben. Generell hilft es mir sehr täglich sowieso eine Dankbarkeitspraxis zu üben. Ich überlege jeden Abend, wofür ich an diesem Tag dankbar bin. Generell empfehle ich euch hier die Dinge, die mir selbst helfen. Insofern nimmst du vielleicht etwas für dich mit.

Alles Liebe für dich, Nadine

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